Cercle des Mandolinistes Tétange
DE | FR | EN

Chronik vom CMT

Der „Cercle des Mandolinistes de Tétange“ wurde am 19. Oktober 1929 als Mandolinenclub „Jong Genossen“ der Ortsgruppe Tetingen des Berg-Metall- und Industriearbeiter Verbandes gegründet. Die Spieler trafen sich einmal pro Woche unter der Leitung von Nic. Schneider. Wie lange der erste Dirigent den Taktstock führte, ist leider nicht mehr nachvollziehbar. Eindeutig aber steht fest, dass nach ihm Jean May die Direktion des Orchesters übernahm, dies ohne Unterbrechung bis zur Auflösung im September 1940 durch den Chef der Zivilverwaltung, Gauleiter Gustav Simon. Es sollte bis zum Jahre 1949 dauern, bis ein neuer Anlauf genommen wurde.

Im April des Jahres 1949 erging, auf Betreiben eines namhaften Gemeindemitgliedes, an die früheren Musikanten der „Jong Genossen“ ein Appell zur Neugründung des Vereins. Am 2. Juni 1949 war es dann soweit: der Name des Mandolinenverein „Jong Genossen“ wurde in „Cercle des Mandolinistes de Tétange“ (CMT) umgewandelt. André Losch wurde als Dirigent verpflichtet.

Am 15. Juni 1952 fand die erste Fahnenweihe statt. In diesem Jahre nahm A. Losch seinen Abschied und wurde durch Jean Evrard ersetzt. Unter seiner Leitung trat der Verein am 17. Juni 1956 zum „Concours“ in der Division III B in Esch/Alzette an und stieg in die Division III A auf. Am 15. Mai 1958 trat der Verein ein zweites Mal zum „Concours“ an (diesmal in Diekirch) und schaffte den Aufstieg in die Division II B. Der CMT trat schon am 22. August 1955 der UGDA bei. Ein erstes „Tournoi régional“ wurde am 19. Juli 1959 organisiert, ein zweites am 13. Juni 1971.

Den Taktstock übernahm Jos Dittgen vom 14. Oktober 1965 bis zum 7. Dezember 1978. Am 17. Januar 1979 wurde Edy Strainchamps die Direktion des Orchesters aufgetragen. Unter seiner Leitung gelang dem Verein, am 23. Mai 1982, der Aufstieg in die Division II. Aus beruflichen Gründen demissionierte er aber am 18. Dezember 1989, womit die Ära Dittgen - Strainchamps ein jähes Ende fand. Mitte Februar 1990 wurde Gaston Sadler provisorisch für ein Jahr als Leiter des Orchesters verpflichtet; später wurde er durch Henri Krischler ersetzt.

Anfang 1993 stand das Weiterbestehen des Mandolinenvereins auf Messersschneide. Präsident, Kassierer, Sekretär, ein Vorstandsmitglied sowie mehrere Musikanten hatten das Orchester verlassen. Auch nach einem Schlichtungsversuch des damaligen Bürgermeisters waren die Kontrahenten nicht zu versöhnen; eine Auflösung des Vereins wurde in Erwägung gezogen.

Einige Spieler konnten sich aber weder mit der Auflösung des Vereins noch mit einer Fusion abfinden und beschlossen einen provisorischen Vorstand zu bilden, mit, an dessen Spitze, Evelyne Wagner-Puffet. Sie leitete den Verein interimistisch bis zur Generalversammlung am 10. März 1993. Seither steht sie dem Verein als Präsidentin vor. Eine zweite Fahnenweihe fand am 29. Oktober 1995 statt.

2001 aber befand sich der Verein erneut auf einem Tiefstand. Auf Anraten des Bürgermeisters wurde Henri Krischler als Dirigent freigestellt.

Am 13. November 2001 dann nahm Ricardo Sandoval die Geschicke des Vereins als Dirigent in die Hand. Unter seiner Führung erlebt der Mandolinenverein zur Zeit einen anhaltenden Aufschwung.

Präsidenten

Sekretäre

Kassierer

Dirigenten

Nik. Engels Jean Pierre Heinen Charles Bouschet Nic. Schneider, Rümelingen
Jean Pierre May Nik. Reis Jean Mohnen André Losch, Rümelignen
Nic. Ehrhard Jean Reis Bernard Maller Margot Scheer, Rümelingen
Metty Schneider Dem. Chimello Evelyne Puffet (2 X) Jean Kreins, Bettembourg
Alphonse Heintz Metty Schneider Pierre Ehrhard Jean Evrard, Düdelingen
René Peters Charles Evrard Maisy Haine Jos. Dittgen, Kayl
Jean Ney (2 X) Michel Molitor Alain Poulles Edy Strainchamps, Düdelingen
Evelyne Puffet François Pisinger Annie Even Gaston Sadler, Tetingen
  Alfred Fantini   Henri Krischler, Noertzingen
  Jean Arrensdorff   Ricardo Sandoval, Metz
  Jacques Gelf   Alla Tolkacheva
  Annie Woicick-Dunnebeck   Mil Garofalo
  Joël Wagner